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Samstag, 29. März 2025

Personalentwicklung als Managementfunktion - mein Buch erschienen 2021 im Verlag Springer Nature

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Mein Buch zur Matrixorganisation

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Freitag, 28. Januar 2011

Nachfolge in der Top-Etage

Mal wieder bin ich im Flieger auf einen spannenden Artikel gestoßen - diesmal im November 2010 auf dem Rückflug von einem Seminar in Peking. Ich hab´s mir zur Gewohnheit gemacht, bei den vielen Flügen das zu lesen, wozu ich im Alltag nicht komme.

Hinweisen will ich Sie auf den Artikel von Anne Mulcahy "Why Succession Shouldn´t Be a Horse Race" in Harvard Business Review, October 2010, p. 47 ff. Sie beschreibt darin, wie sie systematisch und mit nachdenklich machenden Überlegungen ihre Nachfolgerin(!) als CEO bei Xerox aufgebaut hat. Mehr dazu auch auf meiner Homepage unter "Nachfolger für Top-Management-Positionen richtig aufbauen".

Samstag, 6. Februar 2010

Bewegung und Veränderung eines ganzen Kontinents

Es ist zugegeben ein sehr kritischer, unser politisches und wirtschaftliches (Werte-) System durchaus grundsätzlich infragestellender Beitrag - der absolut sehenswerte Film

Lateinamerika erhebt sich (gezeigt am 5.2.2010 in ARTE). Hier ein Link zum Film - leider in 13 Teilen:

http://info-agent.blogspot.com/2009/12/lateinamerika-erhebt-sich-arte.html

Der Film zeigt auf, wie ein ganzer Kontinent in Bewegung kommt und ein bisheriges System länderübergreifend überwindet - und Menschen befreit und inspiriert. Lässt man den politischen Teil beiseite, ist es ein interessanter Beitrag zu Change Management, der aufzeigt, was es an Persönlichkeit und Qualität an Werten, Worten und Taten braucht, um Menschen zu bewegen, ihnen Hoffnung zu geben sowie den Geist gemeinsamer Verantwortung, Motivation und Handeln zu entfachen. Durchaus geeignet für Analogien zu manch betrieblichem Kontext!

Allerdings sei auch eingeräumt, dass manches im Film die Realität positiver färbt, als sie wohl tatsächlich ist - nicht jeder der gezeigten Polit-Akteure wird seinem Anspruch sowie demokratischen und rechtsstaatlichen Maßstäben uneingeschränkt gerecht.

Eine weitere interessante Geschichte zu Change Management gibt es aus Bogota - siehe dazu "Bogota und Change Management" in einem früheren Beitrag auf unserer Homepage.

Dienstag, 24. November 2009

Firma weg, Job weg – Vorstand saniert.

Quelle ist Pleite, man schilt die Manager, die da Verantwortung trugen – Middelhoff und seine illustre Garde aus dem Vorstand. Doch nicht zu vergessen, zuvor hatten schon genug Vorgänger die Weichen in die falsche Richtung und wohl irgendwie auch zu ihren eigenen Gunsten gestellt. Selten sei ein Unternehmen beim Konkurs bereits so ausgeblutet gewesen wie Karstadt, äußerte sich einer der Insolvenzverwalter, für Quelle gilt ja offenbar ähnliches.

Mit allen Kunstgriffen moderner Managementakrobatik an die Wand gefahren, dabei nicht das eigene Wohl vergessend, sehr wohl aber das der Mitarbeiter und die gesellschaftliche Verantwortung ignorierend – für Skrupel müsste man wohl auch für bestimmte ethische Fragen erreichbar sein und über eine andere Qualität an moralischen Antennen verfügen.

Arcandor endet als schillernder Begriff für Luftschlösser und ein zumindest versagendes, überfordertes, wenn nicht unfähiges Management. Ähnlich in anderen Fällen der jüngsten Zeit, einige Banken nicht zu vergessen, einige der Vorstände – u.a. einer von der Hypo Real Estate - sind ja klagend ganz entrüstet, dass man ihnen das Versagen auch noch finanziell anrechnen will (...hatten schließlich den Mitarbeitern schon genug Opfer abverlangt, davon sollte man wenigstens den Vorstand ausnehmen).

Deutliche Worte zum Missmanagement in der Finanzbranche findet einer, der´s wissen muss - Wolfgang Hetzner spricht von der Logik der Mafia, die die Finanzindustrie ergriffen habe und von krimineller Energie, die das Handeln mancher Manager dort steuere. Ein durchaus nachdenkenswerter Beitrag unter dem Aspekt Ethik im Management.

Seltsam alles, aber doch sehr menschlich. Versagen und Gier gab es allemal, zu jeder Zeit, vielleicht nicht ganz so gehäuft wie jüngst, wo die Krise gnadenlos die Sündenfälle bilanziell an die Oberfläche spült, die man sonst finanziell für alle Seiten noch verträglich hätte regeln können – ohne ein Hindernis für den nächsten Chefsessel darzustellen (vielleicht auch jetzt nicht – wer weiß, wer schon wo als Nachfolger oder Berater gehandelt wird – Herr Hartz soll ja inzwischen auch... auf irgendwelchen Gebieten beraten).

Ein Ärgernis und eine unverdiente Belastung für die vielen Untadeligen in den aufreibenden Top-Jobs der Unternehmen aller Größen.

Doch abgesehen von den Gescheiterten selbst: Die hat ja ein Aufsichtsrat bestellt. Die wurden ja von Personalberatern / Headhuntern für den Top-Job für geeignet befunden, auserkoren, gepriesen, vorgeschlagen. Irgendetwas dabei übersehen? Nachdenklich geworden? Die eigenen Standards auf den Prüfstand gestellt – oder wieder mit dabei im Personal – Karussell der Top-Jobs in der Wirtschaft. Bitte nicht mit denselben Spielern...

Montag, 24. August 2009

Talent Management - hilft Schopenhauer bei der Definition?

Das Thema Talent Management kommt wieder aus den Büschen, in die es von der Krise gefegt wurde. Ich bin zum Thema Talent Management über ein Zitat von Schopenhauer gestolpert, das ich ganz anregend finde:

"Das Talent gleicht dem Schützen, der ein Ziel trifft, welches die übrigen nicht erreichen können; das Genie dem, der eines trifft, bis zu welchem sie nicht einmal zu sehn vermögen." (Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Bd. 2, S. 504)

Sonntag, 7. Juni 2009

There is a chance...

Es gibt ja so einiges an eingängigen Sprüchen zu Themen und Verhalten im Management wie dieser - er soll wohl so ähnlich ursprünglich von Harry Truman geprägt worden sein: "Management is tough - if you can´t stand the heat, keep out of the kitchen...".

Das Ergreifen sich bietender Chancen soll ein Unternehmen eher voranbringen als jede Strategie, ganz zu schweigen davon, dass das Lösen von Problemen, von manchen Managern mit Akribie betrieben, eher Stillstand als Entwicklung bedeutet. Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung, sicher.

Nun, hier eine Ausführung, wie man sich das mit den Chancen im Management vorstellen sollte:


Samstag, 18. April 2009

Kreativ sind sie schon die Datenspione...und wohl ganz schön verzweifelt.

Nun wird also auch Drogerie Markt Müller eines Datenskandals verdächtigt - nach Lidl, Telekom, Bahn... und einigen anderen. Skandale in der Wirtschaft und um herausragende Manager Persönlichkeiten waren in der Presse der jüngeren Vergangenheit vielfältig zu lesen - u.a. Siemens, Zumwinkel, Hartz. Es fängt an, ungemütlich zu werden und droht den Glauben an das Management zu zermürben, nachdem offenkundig nun doch einige Unternehmen, die man geneigt war zu den Wohlanständigen zu zählen, sich so eben mal rechtswidriger Praktiken bedienen, wenn dies denn vermeintlich betrieblichen Zwecken dient.

Doch steht da mehr dahinter als schiere Verzweiflung? Ich glaube nicht, das ist wohl kein richtig böses Denken, was zu diesen Entgleisungen führt. Wie muss es aber um die Kultur und die Führung in solchen Organisationen stehen, wenn man sich in der Mitarbeiterführung nur noch zu helfen weiß, indem man das Gesetz bricht? Wie missgeleitet muss man sein zu glauben, solches Verhalten sei mit einer positiv besetzten Vorstellung von Unternehmenskultur in Einklang zu bringen?

Über die Enttäuschung und Betroffenheit hinaus stellt sich die Frage: Was heißt es eigentlich, wenn jemand im Management eines Unternehmen seine Kreativität einsetzt, um an bestehendem Recht vorbei zu agieren bzw. andere dazu auffordert und anleitet, so zu handeln? Dass er/sie über zu wenig Kreativität und Moral verfügt, Management und Führung auf Basis der Gesetze zu praktizieren. Dass er für Ethik im Management keine inneren Seismographen hat und kein Gespür für rechtliche und moralische Grenzen. Demnach Defizite in der Persönlichkeitsbildung - eben nicht hinreichend Charakter - besitzt; was ihn eigentlich für die Übernahme von Managementaufgaben ungeeignet erscheinen lassen sollte.

Auch wenn das desillusionieren mag und zornig machen kann, eines bleibt gewiß: Kunden sind stets auch "Mitarbeiter" und fühlen mit denen, die solchen Praktiken ausgesetzt sind. Leidet so erst mal das Image als Arbeitgeber, schlägt sich´s irgendwann im Umsatz nieder. Doch vielleicht wird ja in diesen Unternehmen dann die große "Ethik-Kampagne" durch das (nachfolgende?) Management ausgerufen und aktiv vermarktet - ich bin gepannt, wer von den "Übeltätern" den Anfang damit macht...

Tatsächlich macht das aber eher ratlos. Wie kann man nur glauben, solches Handeln führte am Ende zum Guten? In solchen Unternehmen kann kein Vertrauen und keine Mitarbeiterbindung entstehen. Motivierte Belegschaften, Leistungsgemeinschaften mit Stolz auf das eigene Unternehmen sind da kaum zu erwarten. Auch nicht gewollt? Weil man glaubt, es sei mit einer Hochglanzbroschüre zur Unternehmenskultur getan oder der Mitwirkung in irgendeiner Ethik-Kommission?

Freitag, 10. April 2009

Wissensmanagement

Hier gibt´s eine wichtige Seite zu


- interessant und up-to-date! Wohl eine der besten Seiten im deutschsprachigen Raum zum Thema.

Sonntag, 29. März 2009

Spannende Präsentation zu Wissensmanagement: Knowledge Worker 2.0 - Power to the people von Stephen Collins

Hier ein hervorragender Beitrag zum Thema Knowledge Management, auf den ich beim Stöbern im Internet stieß. Knowledge Management ist den Kinderschuhen entwachsen und für wissensbasiertes Handeln in Unternehmen unverzichtbar. Einige machen bereits vor, was man daraus machen kann. Und: Ohne eine lernfreundliche Kultur geht´s nicht!